Lehrende und MitarbeiterInnen

Aschwanden, Daniel Univ.-Lekt.

Veranstaltungsbeiträge
„Der zukünftige Mensch wird keine Hände mehr benötigen. Er wird nichts mehr behan - deln und bearbeiten müssen. Denn er hat nur mit Informationen zu tun. An die Stelle der Hände treten die Finger. Der Mensch fingert, statt zu handeln.“ Bjung Chul Han, Im Schwarm Choreograph und Performer Daniel Aschwan - den und Medienkünstlerin Conny Zenk setzen beim alltäglichen Gebrauch von Smartphones an, den sich viral ausbreitenden, digitalen Kommunikationsgeräten und der über ihre Verbindungen zu sozialen Netzwerken via Internet rapide fortschreitenden Datafizierung öffentlicher Räume. Durch das Eindringen der Phones in die Intimsphäre der Körper ihrer TrägerInnen verschwimmen die Kategorien von privat und öffentlich. Die „Selfie“-Kultur ist ein Phänomen, auf das sich die Arbeit be - zieht, und welche eine zunehmende Ästheti - sierung in den Profilen von facebook und anderen Social Media Portalen aufnimmt, jedoch die Verführung der Betrachter zum Zusehen in ein poetisches Verhältnis zu einem immanenten, digitalen Layer setzt, der die optimierte Selbstdarstellung unterbricht. Mit ihren hybriden, performativ und installativ auftretenden künstlerischen thematisieren Aschwanden/Zenk das globale Phänomen von Überlagerungen traditioneller Kommuni - kationsformen durch neue Interfacekulturen, fragen nach den Grenzen der Partizipation und den Möglichkeiten der Kunst. Wie re/agiert der Körper in ein
Beitrag: Selfie_Schamanismus
Titel der Veranstaltung: Selbst-Portrait
VeranstalterIn: Psychoanalytische Gesellschaft Zürich/ ZHdK, Zürich, Schweiz
Datum: 15.09.2017
Link: http://www.selbst-portrait.ch