Facebook
 
 
 
PDF erstellen

Ästhetik der Farben

2009W / Vorlesungen / S40181 / 2 SemStd.

Ort und Zeit

Mittwochs, 11.30 c. t. - 13.00h. HS 1

Erste Vorlesung (Vorbesprechung): 

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 11.30h c. t. HS 1 (Altbau, Erdgeschoß). 

Vorlesungen dann ab 4.November 2009 jeweils Mittwochs, 11. 30h c. t.-13.00h, HS1 (Hauptgebäude, Altbau Erdgeschoß).

 

 

Anmerkungen

 

Anmeldungen ab sofort unter :
irene.gerersdorfer@uni-ak.ac.at
marion.elias@uni-ak.ac.at
oder in der Lehrveranstaltung

 

 

Prüfungsmodalitäten

Mündliche oder schriftliche Prüfung am Ende des Semesters

Themenstellung der Lehrveranstaltung

Erweiterung der technologischen Basis ("Handwerk") der Malerei zur kritischen Betrachtung des Themenkreises "Farbe" in Theorie und Praxis

Die Alltagssprache verwendet den Ausdruck aesthetisch oft als Synonym fuer  schoen, geschmackvoll, ansprechend. In der Wissenschaft dagegen bezeichnet der Begriff die gesamte Kategorie von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie wir Objekte wahrnehmen, auch und insbesondere, ob wir sie als schoen oder haesslich empfinden.

Bis zum 19. Jahrhundert wird Aesthetik (gr. a’sthesis, Wahrnehmung) haeufig mit der Lehre von der Schoenheit gleichgesetzt. Die Philosophie ist inzwischen von diesem Verstaendnis abgerueckt. Sie versteht Ästhetik meist entweder als die Theorie und Philosophie der sinnlichen Wahrnehmung, oder aber als (soziologische) Theorie von Kunst bzw. Design. Demnach entscheiden ueber den aesthetischen Wert eines Objekts nicht die Begriffe "schoen" und "haesslich", sondern die Art und Weise der Sinnlichkeit und/oder Sinnhaftigkeit in Verbindung mit dem Zeichensystem des Objekts. Empirische Wissenschaften wie die experimentelle Psychologie dagegen sprechen nach wie vor von Aesthetik als dem Versuch, die Kriterien zu erfassen, nach denen Menschen Dinge - auch jenseits der Kunst - als "schoen" oder "haesslich" beurteilen. Dies entspricht auch dem Begriff aesthetics, wie er im angelsaechsischen Raum noch verwendet wird.Im Zusammenhang mit Farbe beruehrt Aesthetik ein Fundament der Malerei das, historisch wie aktuell, in der Vorlesung mehr sinnlich-technologisch und materialbezogen als uebersinnlich behandelt wird. Die Geschichte der Farbe und Faerbemittel ist dabei eines der zentralen Themen.

 

 

Lernergebnisse

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sollen die Studierenden in der Lage sein...
 
...die Geschichte ihrer Materialien bzw. die Geschichte der Färbemittel und Pigmente, Eigenschaften, Wirkungen, Vor- und Nachteile zu verstehen.
 
..."ihre verwendeten Materialien zu ""kontrollieren""."
 
...zu verstehen, was das ist, was da aus der Tube kommt, wie das früher war und was das Phänomen Farbe so alles impliziert...
 
...die Bedeutung von Farben zu verstehen.
 
...die in der LV vorgestellten Produkte beliebig (nach ihren Wünschen) und materialgerecht einzusetzen
 
...außerdem den Begriff "Ästhetik" individuell zu deklinieren

Zugang

 
 
 
 
künstlerisch
 
 
 
 
wissenschaftlich
 
 
 
 
technisch
 
 
 
 
anwendungsorientiert

Beitrag zu Studienzielen der Angewandten

 
 
 
 
Eigenständigkeit im kreativen/innovativen Konzipieren
 
 
 
 
Beherrschen nötiger Techniken
 
 
 
theoriegestütztes kritisch-analytisches Denken
 
 
 
 
selbstbestimmtes Handeln in fachrelevanten, aktuellen Zusammenhängen
 
 
 
professionelles Agieren als wirtschaftlich Selbständige/r
 
 
Vernetzungspotential (mit Personen aus anderen Fachrichtungen, Kulturen,...)

Weitere Charakteristik

 
 
 
 
persönliche Betreuung, abgestimmt auf die individuelle (künstlerische) Entwicklung
 
 
 
Anregungen/Gelegenheit zu interdisziplinärem Arbeiten
 
 
 
Anregungen/Gelegenheit zu transdisziplinärem Arbeiten
 
 
Kontakte zu relevanten Netzwerken bzw. Ansprechpersonen
 
 
konkrete Anknüpfungspunkte zu anderen Teilen des Studiums
 
 
 
individuelle Beratung zur persönlichen Studiengestaltung (Schwerpunkte, Projektthemen,...)