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Ästhetische Fragen u. Theorien d. Öffentlichkeit.Alltagsästhetik-Massenkultur I
Ort und Zeit
Blockveranstaltung im November 2011 Ort: Expositur Vordere Zollamtsstraße 3
Termine:
Do, 03.11., 14:00 - open end, ZG 21 A (Expositur Vordere Zollamtsstraße 3)
Fr, 04.11., 14:00 - o.e., ZG 24
Mo, 07.11., 14:00 - o.e., ZG 21 A
Di, 08.11., 14:00 - o.e., ZG 21 A
Mi, 09.11., 14:00 - o.e., ZG 21 A
Prüfungsmodalitäten
Wichtig, um ein Zeugnis zu bekommen, ist die kontinuierliche Anwesenheit. Der Rest ergibt sich aus Gesprächen und daraus, ob es gelingt, dem Vorgetragenen eine eigene, selbstständige Perspektive abzugewinnen.
Themenstellung der Lehrveranstaltung
FRANZ SCHUH
KULTUR, KUNST, KRITIK UND KULTURPOLITIK
Die begriffliche Differenz von KULTUR, KUNST und KÜNSTLERISCHER PRODUKTIVITÄT ist das Thema dieser Vorlesungsreihe. Es geht auch um die Differenz von Alltagserfahrung und Kunsterfahrung. Darum, wie sich ästhetische Urteile einspielen. Überhaupt um das Thema der Kritik. Kritik "reduziert die Komplexität", sie macht den Markt übersichtlich. Anderseits hat der Markt eigene Kommunikationsstrategien, die alle Kritik unterlaufen. Schon Walter Benjamin sagte, das Zeitalter der Kritik sei zu Ende, an ihre Stelle sei Reklame getreten. Es geht in dieser Vorlesung um den Gesamtbereich der Öffentlichkeit, in dem Kunst mehr oder weniger plausibel ist, zum Beispiel um "Kulturpolitik". Es geht auch um die Innenräume, in denen Kunst produziert wird, um die gleichsam privaten Räume, in denen die Einfälle kommen - oder auch nicht. Die Befassung mit solchen Themen und Theorien ist weniger Selbstzweck, sondern sie steht unter der Perspektive der Selbstreflexion von Künstlern: Enthalten diese Theorien Motive, die man zum Verständnis der eigenen Arbeit verwenden kann oder sind sie - vielleicht auf signifikante Weise - dafür unwesentlich?
























