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Philosophie der Kunst I
Ort und Zeit
Ort: 1010 Wien, Oskar Kokoschka-Platz 2, Hauptgebäude Seminarraum B, Dachgeschoß.
erste Lehrveranstaltung: Mittwoch, 12.10.2011, 17.15 - 20.45 Uhr, immer 14-tägig
die nächsten Termine: 11. und 25. Jänner 2012
Anmerkungen
Es wird dringend gebeten, Anmeldungen ab sofort unter Irene.Gerersdorfer@uni-ak.ac.at per Mail abzugeben. Die erstellte Adressenliste dient zur Verständigung, wenn eine Lehrveranstaltung ausfällt, zur Zusendung von Skripten und Materialien für Lehrveranstaltungen und zur Bekanntgabe sonstiger Informationen.
Prüfungsmodalitäten
Die Prüfungsarbeiten werden ausschließlich in elektronischer Form entgegengenommen
Themenstellung der Lehrveranstaltung
Immer mehr Menschen verwenden gegenwärtig Pseudonyme – beim Bloggen, in sozialen Netzwerken, als DJs oder VJs, als Rapper, Sprayer, boy groups, Künstlerinnenkollektive, Architekturbanden oder Schriftstellerindividuen.
Was kann das Pseudonym, was das Ich nicht kann? Wieviele Gründe gibt es, um einen Alias, ein a.k.a., einen war name oder nom de plume zu wählen? Und welche Namen werden gewählt? Gibt es einen Vorteil des Geschlechts? Der Klassen- oder Sprachzugehörigkeit des Namens? Ist man lieber eine Frau als ein Mann? Lieber adelig als bürgerlich? Heißt man lieber englisch, französisch oder spanisch als deutsch? (Und das nicht nur hier, sondern auch dort?)
Läßt man die wahre Identität durchschimmern, oder hält man die Maske blickdicht? Und wird man denn bei jeder ungetarnten künstlerischen oder wissenschaftlichen Aktivität nicht auch schon jemand anderer, als man privat ist? Verrät das Pseudonym vielleicht nur etwas deutlicher das Entscheidende über jenes „Werden“ (Deleuze) oder „Unpersönlichwerden“ (Agamben), das jede kreative Betätigung unweigerlich mit sich bringt?
























