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Code und Repräsentation V

2012S / Seminar / S30331 / 2 SemStd.

Ort und Zeit

Beginn: Di 06.03.2012, 18:30
Wöchentlich jeweils Dienstags 18:30-20:00

Expositur Sterngasse, 1010 Wien
Dieses Seminar baut auf dem Wintersemester auf und hat eine begrenzte TelnehmenrInnenzahl.

 

 

Prüfungsmodalitäten

80% Anwesenheit; Mitarbeit in Form von Materialrecherche und Präsentationen; Literaturstudium und Vorbereitung der Textbausteine für den Antrag.

 

Themenstellung der Lehrveranstaltung

METHODE/METHODE, Fortsetzung WS2011

In Forschungsförderungsanträgen gibt es einen zentralen Abschnitt, der darüber Auskunft geben soll, welche Methoden und Mittel für die Umsetzung eines eingereichten Projekts eingesetzt werden. In wissenschaftlichen Publikationen taucht dieser Abschnitt unter der Rubrik "Materials and Methods" wieder auf. Die entsprechenden Beschreibungen und Angaben sollen KollegInnen die Möglichkeit geben, das experimentelle Set-up zu reproduzieren. Diese Textabschnitte über Methoden sind entscheidende Bestandteile einer wissenschaftlichen Kultur, die versucht herauszufinden, ob es sich dabei um einem Befund ("Realität") oder um einen Artefakt ("Fiktion") handelt. Kann oder soll diese "Methodenkultur" mit künstlerischer Arbeit in Beziehung gesetzt werden? Was soll, kann, darf künstlerische Forschung  sein? Handelt es sich hier um eine forschungspolitische Weichenstellung, die durch die Künste hastig importiert wird? Welche Hoffnungen und Visionen knüpfen die Künste an die Appropriation von wissenschaftlichen Methoden?
Das Seminar wird sich mit heiterem Anarchismus (Feyerabend, P.) diesen Fragen nähern und einen PEEK Antrag schreiben.