Fokus Relationale Forschung


INTRA

Weitere Informationen zu INTRA Projekten finden Sie unter folgendem Link:
Angewandte Programm für inter- und transdisziplinäre Projekte in Kunst und Forschung (INTRA)

Digitale und soziale Transformation
Diese Projekte werden durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung finanziert und finden im Rahmen von „Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung" als ausgewählte Digitalisierungsvorhaben an öffentlichen Universitäten statt und werden

Die Projekte werden laufend ergänzt.

 

Passenger Diaries


Passenger Diaries. A multi-media, performative research on emergent subjectivities in trans-urban space

Kontakt: Mariella Greil 

In einer Zeit da die sozialen Medien uns verführen, ein global sich offenbarendes Tagebuch zu führen, stellt sich ganz neu die Frage: Wie den intimen, sich Tag für Tag unvorhersehbar entfaltenden Alltag teilen? Wie in die Gegend der Tage finden? Zugleich erleben wir fordernde und seltsame Tage, in denen sich alle unser Beziehungen zu unseren diversen Umwelten wandeln, und wandeln müssen. Diesen Wandel sind wir schon gewohnt, den “Klimawandel” zu nennen. Doch haben wir verstanden, was das wirklich bedeutet, und was daraus folgt? Dieses ebenso intime wie experimentelle Projekt Passenger Diaries ist ein Testgelände / Explorationsfeld für die ebenso persönliche, wie an Umwelt, urbanen und suburbanen Räumen orientierte Reise in ein anderes Leben im Nahbereich. In diesen Nahbereich zu kommen ist selbst die Passage, die wir suchen und versuchen. 
The Passenger, inspiriert von Iggy Pop’s mythischem Song, wird als eine Wolke, als ein Zustand verstanden, in dem man auf einem Mikro-Trip in die Umgebung eintreten kann, den man für die Dauer dieses Trips hosten kann, um – im hands on Modus – die ökologische Dichte der diversen Welten und Umwelten zu erfahren, in denen wir uns bewegen.

Das Team wird Gäste einladen, diese Reisen mit ihnen zu teilen, während jeder, der aktiv und empfänglich ist, ein ungenannter Träger von The Passenger wird, der sowohl Gastgeber als auch Quasi-Autor aller erstellten Dokumente ist. Manchmal bewegt sich diese vielfache Wolke aus Erfahrung, Bewegung und Verständnis auch zwischen den Zeiten, Räumen und Dokumenten, die diese Erfahrungs- und Medienzonen zugleich trennen und verbinden. Die Spur dieses trans-subjektiven und emergenten Prozesses, teilweise in den sozialen Medien unterwegs, ist dann das Tagebuch dieses Passengers in Form eines öffentlichen Blogs.

In drei Salons de Passages werden soziale Situationen für den Austausch mit Gästen über Mikro-Trips geschaffen, die in den Feldern von Stadtplanung, Landschafts- und Stadtpflege, historischer Forschung, Medien, Kunst, Performance und anderen Erfahrungs- und Fachgebieten tätig sind.

Key researcher: KT Zakravsky, Lucie Strecker, Mariella Greil

Kontakt: Mariella Greil


Photo © The Passenger


Photo © The Passenger