In diesem interaktiven Workshop untersuchen wir, wie KI die Vermittlung von Kunst
unterstützen, erweitern oder erschweren kann. Praxisnah testen wir, wie Inhalte von Bild zu Text, von Text zu Bild oder von
Sprache zu Text übertragen werden und ob dabei die ursprüngliche künstlerische Aussage erhalten bleibt.
Besonderer Fokus liegt auf Inklusion: Wir betrachten Zielgruppen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen, körperlichen
Einschränkungen oder Textverständnisproblemen sowie Legasthenie, Autismus, ADHS und Sprachprobleme und diskutieren, welche
Barrieren KI mindern kann und wo menschliche Unterstützung weiterhin nötig ist.
Der
Workshop verbindet aktuelle Debatten über KI – zwischen Skepsis und Euphorie – mit konkreten Einblicken aus der Praxis. Mag.
Jakob Putz, selbst seh- und körperbehindert, ist seit rund 20 Jahren am Zentrum "Integriert Studieren" der Universität
Graz tätig. Sein Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle zwischen digitaler Barrierefreiheit und personeller Unterstützung
für Menschen mit Behinderung.
Die Teilnehmer*innen sind dazu eingeladen, eigene
Beispiele für künstlerische Aktivitäten oder Herausforderungen aus ihrem Alltag mitzubringen, um diese gemeinsam zu reflektieren.
Workshop-Details
- Ort: Wird noch
bekannt gegeben (barrierefrei zugänglich)
- Teilnehmer*innenzahl: 20–25 Personen (Wartelistenplatz
möglich)
- Sprache: Deutsch
Voraussetzung
Der Workshop richtet sich hauptsächlich an Studierende, die Interesse an (Kunst)vermittlung haben, bestenfalls in
der Kunstvermittlung tätig sind oder im Rahmen des Angewandte Festivals Teil der Vermittlungsteams sind oder waren.
Anmeldung