Wie verhalten sich Kunst und Natur zueinander? Diese Frage stand im Zentrum des
projektgebundenen Seminars
Was ist Kunst? des Masters Kunst- und Kulturwissenschaften (
Jan Völker,
Abteilung Philosophie).
Der Masterstudiengang Kunst- und Kulturwissenschaften ist ein interdisziplinärer, gemeinsamer
Studiengang von sechs Abteilungen der Angewandten. Die Veranstaltung entsteht im Rahmen einer Haupt-Lehrveranstaltung des
Studiengangs.
Das Seminar schließt das Semester mit einem öffentlichen philosophischen Symposium ab. In drei
Gruppenbeiträgen setzen sich die Studierenden mit dem Verhältnis von Kunst und Natur aus verschiedenen Perspektiven auseinander.
Ausgehend von Hegels These vom
Ende der Kunst untersuchen sie die Verbindung zwischen künstlicher Natur, Natürlichkeit
in der Kunst und sogenannter "künstlicher Intelligenz", fragen nach Autonomie und Verdinglichung im Kunstwerk und erkunden,
was Kunst von der Natur wissen kann.
Die Beiträge werden ergänzt durch eine Diskussion mit
Katrin
Bucher Trantow (Chefkuratorin und stellvertretende Direktorin des Kunsthauses Graz) und
Eva Maria Stadler (Universität
für angewandte Kunst Wien).
Die Veranstaltung ist öffentlich – alle Interessierten sind herzlich
willkommen.
Kontakt:
kuwi@uni-ak.ac.at
Programm:
14:00–14:10: Begrüßung
14:10–14:55: Aljosha Kronberger und Max Heirens: Was kann die Kunst
noch wissen? Turner und das Loch (in) der Natur.
14:55–15:15: Diskussion
Pause bis 15:30
15:30–16:15:
Mira Kerbl und Susanne Grunsky: künstliche Natur, künstliche Kunst
16:15–16:35 Diskussion
Pause bis 16:50
16:50–17:35: Alexa Just und Alexandra Elzbieciak: Zum Verhältnis von Autonomie und Verdinglichung im Kunstwerk
17:35–17:55 Diskussion
Pause bis 18:10
18:10–19:00: Schlussdiskussion mit Katrin Bucher Trantow und
Eva Maria Stadler