Eine Installation
am Museumsshop-Counter in der Otto Wagner Postsparkasse.
Was auf den ersten Blick
wie ein nachträglicher Zusatz zu einer Ausstellung erscheinen mag, erweist sich als ein Kompendium verschiedenster Forschungsfelder
und Bedeutungen, das von Besucher:innen und der Wissenschaft häufig übersehen wird. TAKING HOME VIENNA betrachtet Museumsshops
als einen Raum, in dem Erzählungen fortgeführt, verschoben und hinterfragt werden können.
Die
Installation am Museumsshop-Counter in der Otto Wagner Postsparkasse versammelt die Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte,
die im Seminar „Mit Museumsshops forschen“ entwickelt wurden. Unterschiedliche Methoden – von ethnografischer Beobachtung
und Skizzieren bis hin zu quantitativen Umfragen und Fragebögen – ermöglichten es jeder Forschungsgruppe, einen eigenen Zugang
zu dem(n) jeweils untersuchten Shop(s) zu entwickeln. Die durchgeführten Forschungen erschließen verschiedene Problemfelder
und Diskurse rund um zeitgenössische Museumsshops. Die präsentierten Ergebnisse verdeutlichen den vielschichtigen Charakter
von Museumsshops.
Projekte
Klasse (und) Shop – Carlotta Niewels
Imperial
Shop– Aliza Peisker, Bastian Rieker, Katharina Wurzinger, Naomi Lüderitz
Souvenirshop – Franziska
Richardsen, Lea Struck, Lisa Martha Janka, Lisa Pairits, Nora O‘Grady-Sommer
Between Silk and Socks –
Anna Werner, Christina Müller
Remember me(?) On the commodified iconography of Sigmund Freud – Stephanie
Bauer, Sara Poropat Vesić, Melanie Brandstetter
Die Projekte wurden im Rahmen eines Seminars von
Johanna Schindler, Abteilung Expanded Museum Studies, entwickelt.
Zu sehen vom 8. Mai bis 4. Juli 2026.