Internationale Konferenz an der TU-Wien unter Beteiligung
von Florian Bettel, Abteilung Kulturwissenschaften an der Universität für angewandte Kunst Wien.
So allgegenwärtig das Universum in der öffentlichen Vorstellung auch ist, stellt es doch ein darstellerisches
Paradoxon dar: verzerrter Raum, gekrümmte Zeit, verdrehte Logik. Immer wieder haben sich Wissenschaftler:innen, Ausstellungsmacher:innen
und Künstler:innen mit dem Problem auseinandergesetzt, die Andersartigkeit des Kosmos, in den unser Planet eingebettet ist,
zu vermitteln. Von Weltraumkunst bis zum Science-Fiction-Kino, von Dokumentarfilmen bis zur Pulp Fiction, von Planetariumsausstellungen
bis zu Museumsdioramen, der Weltraum – seine Landschaften, Bewohner:innen und Infrastrukturen – wurde auf unzählige Weisen
erfunden und neu erfunden.
Die Konferenz „Moon Museum“ widmet sich dem Medium der Darstellung
und betrachtet den Weltraum als kuratorisches Problem: Wir nähern uns dem Forschungsfeld aus zwei Blickwinkeln und untersuchen
sowohl, wie der Weltraum historisch auf der Erde ausgestellt wurde, als auch damit, wie der Weltraum selbst als Ort der Ausstellung
konzipiert wurde.
Mit Ellie S. Armstrong, Magdalena Becker, Florian Bettel, Clemens Finkelstein, Alexander
C. T. Geppert, Sandra Häuplik-Meusburger, Barbara Imhof, Christian Klösch, Ralo Mayer, Mihály András Németh, Joseph Popper
& Lauren Reid, Sophie Ramm, Gudrun Rath, Lois Rosson, Alena Williams, Saulesh Yessenova.
Konzept &
Organisation
Magdalena Grüner (USC Los Angeles)
Thomas Moser (TU Wien/NDU St. Pölten)
Registrierung
bei freiem Eintritt:
thomas.moser@tuwien.ac.atMehr Informationen