Das
internationale Symposium ist eine Kooperation zwischen der Universität für angewandte Kunst Wien und dem MAK. Die Veranstaltung
wird von Ulrike Kuch, Rektorin der Universität für angewandte Kunst Wien, und Lilli Hollein, Generaldirektorin und wissenschaftliche
Geschäftsführerin des MAKs, eröffnet.
Anlässlich der MAK Ausstellung Vally Wieselthier.
Bild und Ton (29.4.2026–10.1.2027) und ausgehend von ihren Tänzerinnendarstellungen untersucht das Symposium die enge Beziehung
zwischen Tanz, Kunst und Design vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Im ersten
Teil des Symposiums widmen wir uns der Frage, wie sich die Disziplinen Tanz und Design ab 1900 gegenseitig beeinflusst
haben sowie von den Bildenden Künsten inspiriert wurden. Unter dem Titel Aus der Reihe tanzen. Der befreite Körper zwischen
Kunst, Emanzipation und Politik in der Moderne setzen sich die Vortragenden mit der Frage auseinander, welchen Einfluss Frauenemanzipation,
die Rezeption des Orientalismus in Europa und die Sexualitätsforschung auf das Bewegungsvokabular des modernen Tanzes hatten.
Im
zweiten Teil unseres Symposiums beleuchten die Vortragenden Kollaborationen von Choreograf:innen mit Künstler:innen
und Modedesigner:innen sowie die kritische Rolle der Anthropologie bei der Neukonfiguration der kraftvollen Avantgarde und
des Diskurses über den „neuen Menschen” in Tanz und Design.
Konzept und Co-Organisatorinnen:
Elana
Shapira, Lehrende der Abteilung Kulturwissenschaften an der Universität für angewandte Kunst Wien
Anne-Katrin Rossberg
(MAK)
Teilnahme
Die Teilnahme ist mit Anmeldung frei
Detailliertes
Programm und Anmeldung zum SymposionMit freundlicher Unterstützung der Stadt Wien und der Botschaft der Bundesrepublik
Deutschland.