Eine
Veranstaltung des künstlerisch-forschendem Kollektiv Nikolaus Gansterer, Mariella Greil, Victor Jaschke, Peter Kozek,
Werner Moebius und Lucie Strecker.
Shaken
Grounds: At the Edge of Form lädt BewohnerInnen der Region, Künstler*innen, Autor*innen, Philosoph*innen,
Kurator*innen und Geophysiker*innen zu vier Tagen der Begegnung in Gibellina ein. Filmvorführungen, Live-Performances, ein
Symposium und Gespräche eröffnen einen Raum, um neu darüber nachzudenken, was es bedeutet, mit seismischer Ungewissheit zu
leben – und anzuerkennen, dass sie zunehmend auch durch menschliche Eingriffe mitgeprägt wird. In einer Landschaft, die von
der Erinnerung an das Belice-Erdbeben von 1968 sowie von Fragen nach Verletzlichkeit und Transformation geprägt ist, wird
künstlerisch-forschende Praxis zu einer Form des Zuhörens, Zeugnisgebens und Imaginierens im Dialog mit wissenschaftlichen,
philosophischen und lokalen Wissensformen.
Die Veranstaltung ist Teil des Creative-Europe-Kooperationsprojekts
Shaken Grounds. Art as Seismography, das vom Museum of Contemporary Art Zagreb (MSU), der
Universität für angewandte Kunst Wien, der Iceland University of the Arts und dem Volcanic Attitude Festival realisiert wird.
Die Begegnungen in Gibellina – Capitale Italiana dell’Arte Contemporanea 2026 markieren eine Station eines kollaborativen
Prozesses, der 2023 vom Shaken Grounds Collective initiiert wurde und im April 2027 in einer Gruppenausstellung und einem
internationalen Symposium am Museum of Contemporary Art Zagreb seinen vorläufigen Höhepunkt findet.
Website
und ProgrammKofinanziert von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Creative Europe sowie vom Bundesministerium
für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) und dem Österreichischen Kulturforum Rom.
Shaken
Grounds ist ein künstlerisch-forschendes Kollektiv von
- Nikolaus Gansterer (Transmedia
Art, Kunst & Kommunikative Praxis, Angewandte Performance Lab)
- Mariella Greil (Angewandte
Performance Lab)
- Victor Jaschke (Lehrgang /ecm - educating/curating/making)
- Peter
Kozek (Angewandte Performance Lab)
- Werner Moebius
- Lucie Strecker (Kunst
& Kommunikative Praxis)