Mit Fiction Fiction entwickeln die bildende
Künstlerin Elena Peytchinska und der Dichter Thomas Ballhausen ihre sprachkünstlerische Auseinandersetzung mit Raum und Sprache
sowie mit der Verflechtung von Zeichnung und Literatur weiter. Standen in den Bänden FAUNA
(2018) und FLORA (2020) Strategien
der Annäherung zwischen den Künsten und den Naturwissenschaften unter sprachkünstlerischen Prämissen im Vordergrund, so folgt
nun eine konsequente Befragung der Wechselbeziehung zwischen der science der fiction und der fiction
der sciences.
Fiction Fiction stellt im Zusammenspiel der Künste das relationale, praxisorientierte
Modell einer sogenannten Operative Fiction vor, das dem vermeintlich undenkbaren Anderen nicht nur begegnet – sondern es als
aktiven und notwendigen Teil in den Denk- und Schaffensprozess einbindet.
Elena Peytchinska,
Bühnen- und Filmgestaltung, Universität für angewandte Kunst Wien
Thomas Ballhausen, Institut für Sprachkunst,
Wien