30. April
2026
Am 24. April 2026 öffnete das ÆSR – Applied/Experimental Sound Research Lab in der Expositur
Rustenschacherallee der Universität für angewandte Kunst Wien seine Türen für die Lange Nacht der Forschung.
Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, aktuelle Projekte an der Schnittstelle von Kunst
und Wissenschaft kennenzulernen und selbst in die Welt der Klangforschung einzutauchen. Das ÆSR Lab ist ein Klangforschungslabor,
das mit präzisem Instrumentarium interdisziplinäre Forschung, künstlerische Gestaltung sowie die Entwicklung und Erprobung
neuer Technologien fördert. Neben experimentellen Setups entstehen hier Prototypen für klangliche Anwendungen in Kunst, Design
und Wissenschaft.
Die Experimentierstation – Mobile Lab gab Einblicke in mobile Erhebungs- und
Forschungs-Setups des Labors: Besucher*innen konnten erfahren, wie Feldforschung organisatorisch und technisch geplant wird,
welche Sensorik und Signalwege in kompakten Konfigurationen zusammenwirken und wie Daten zwischen Aufnahme, Analyse und künstlerischer
Anwendung zirkulieren. An der Hörstation stand Infrastruktur aus laufenden Forschungs- und Kunstprojekten im Mittelpunkt;
hier wurden unterschiedliche Hörstrategien vermittelt und Aufnahmeverfahren vorgestellt. Besonders eindrucksvoll war die Station
zur Schallprojektion: Mittels Wellenfeldsynthese wurde erlebbar, wie Klang im Raum präzise positioniert, bewegt und geformt
werden kann – von subtilen räumlichen Texturen bis zu immersiven, dreidimensionalen Klangereignissen.
Über
das ÆSR Lab
Das ÆSR Lab wurde in den letzten drei Jahren von der Universität für angewandte Kunst Wien
von Karl Salzmann (Support Kunst und Forschung) in Kooperation mit dem Artistic Research Center (ARC) und dem Institut für
Komposition, Elektroakustik und Tonmeister*innen-Ausbildung (IKE) der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
sowie dem Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften realisiert.
Lange
Nacht der Forschung 2026