Angetrieben vom Wunsch, angesichts von Krisen bessere Welten
zu erschaffen, versuchen Architekt*innen, Gesellschaft, Städte und Wohnformen neu zu denken, die Architektur und ihre Materialität
zu erneuern – und prägen damit eine neue Ästhetik.
Denn Krisen eröffnen als "Kippmomente" neue Perspektiven: Anhand
historischer wie zeitgenössischer Projekte untersucht Susanne Stacher unterschiedliche Strategien in der Architektur. Ansätze
aus Wissenschaft und Philosophie (u.a. Pierre-Henri Castel, Hartmut Rosa) ermöglichen es, Vorstellungen von Fortschritt, Wachstum,
Natur, Gesellschaft zu hinterfragen, die in den vorgestellten Architekturprojekten sichtbar werden.
Das Buch spannt
einen weiten historischen Bogen und ist ein Plädoyer, über die Rolle von Architektur und Städtebau in Zeiten ökologischer
Krisen nachzudenken.
Susanne Stacher, École nationale supérieure d’architecture de Versailles
WEITERE AUSGABEN
Das Buch ist auch auf französisch erhältlich:
Architecture
en temps de crise – Stratégies actuelles et historiques pour la conception de "mondes nouveaux" (Edition Angewandte,
Birkhäuser, 2023)