Life Is Other präsentiert künstlerische und
theoretische Positionen, die sich mit der Dynamik von und den Übergängen zwischen belebter und unbelebter Materie auseinandersetzen.
Anknüpfend an die Ausstellung Holobiont: Life Is Other (Bregenz/Wien, 2021/2022), wird untersucht, wie Kunst, Philosophie,
Technowissenschaften den Begriff des Lebendigen destabilisieren und erweitern. Wie entwickeln sich biologische Entitäten,
Maschinen, Medien, Architekturen, Netzwerke symbiotisch im Kontext biotechnologischer Möglichkeiten und ökologischer Herausforderungen?
Die
Holobiont-Theorie der Biologin Lynn Margulis eröffnet neue Perspektiven auf das Leben als kooperatives, ganzheitliches System:
"Anderes" wird nicht assimiliert, integriert; es bleibt in seiner Unverfügbarkeit und Eigenheit bewahrt, während neue Verbindungen
entstehen.
Mit Beiträgen von Bruno Clarke, Monika Bakke, Eduardo Kac, Dorion Sagan, Astrid Schrader, Paul Vanouse u. a.
Lucie Strecker, Abteilung für Kunst und Kommunikative Praxis am Institut für Kunstwissenschaften,
Kunstpädagogik und Kunstvermittlung sowie Angewandte Performance Laboratory (APL), Universität für angewandte Kunst Wien
Thomas Feuerstein, Kunsthistoriker, Philosoph
Jens Hauser, Kurator, Medien-/Kunstwissenschaftler
GESPRÄCHSREIHE
Life is Other war Basis für Folge #1 der Gesprächsreihe GEFÜHLTE
FAKTEN – Dialoge zwischen Wissenschaft und Literatur am 23. Oktober 2025 an der Universität für angewandte
Kunst Wien: Genre and Species – zu Co-Creation und Alternative Fiction.
Alle Termine und
Details zu unseren Buchpräsentationen in unserem Eventkalender.